[Aktion] Montagsfrage 11

16:00

Hallöchen alle zusammen, 

für mich beginnt heute die lang ersehnte Woche vor den Ferien. Ich finde es immer wieder herrlich zu sehen, wie sehr sich selbst die Lehrer freuen, endlich ihre Ruhe zu bekommen vor uns Nervensägen. Für uns heißt das: Liedchen singen und alle Jahre wieder dieselbe Themen über Weihnachten zu behandeln. So zum Beispiel die Weihnachtsgeschichte, die ja irgendwie in allen Kulturen anders gefeiert wird. 
Und wie immer gibt es zum Montag eine Frage von Buchfresserchen. Wenn ihr mitmachen wollt, dann gern. Ich bin sicher, sie freut sich über jeden von euch! =) 

Bist du mit Büchern kritischer geworden, seit du bloggst? 

(Okay, erst mal zum besseren Verständnis: kritischer heißt für mich negativer. Ich weiß, dass es auch positiv sein kann, aber in dem folgenden Text habe ich es als negativ behandelt.)

So überraschend es jetzt auch kommt, aber ehrlich gesagt: Ich würde meinen, dass ich freundlicher bin. Eine Autorin meinte zu mir: Nicht alles, was nicht gefällt, ist schlecht. Ich versuche in meinen Rezensionen diesen Spruch immer in Gedanken zu behalten und mich daran zu erinnern, denn sie hat doch recht. Wir alle sehen meist nur die Arbeit, die wir haben, wenn wir ein Buch rezensieren. Klar, wir haben Spaß daran, aber es ist eine Arbeit. 
Dabei machen sich Autoren noch eine viel größere Arbeit! Sie schreiben, bangen, experimentieren und nerven andere Leute in ihrer Umgebung. Und ich denke, allein die Tatsache hat schon einige Punkte verdient. 
Warum ich trotzdem so niedrige Punkte habe? Einfach, weil ich fair bewerten muss. Ich kann leider keinem Buch 6 Punkt geben, wenn es mir weniger gefallen hat als ein Anderes mit 6 Punkten. Ich möchte hier sagen, dass die Punkte eine Möglichkeit sind, meine Meinung auszudrücken ohne komplizierte Wörter zu verwenden, die es am Ende noch nicht einmal vollständig erklären. 

Lange Rede, kurzer Sinn. 
Ich fange an, Bücher als Gesamtes zu respektieren. Ich suche einen Sinn hinter dem Geschriebenen und fange an zu verstehen, dass Bücher viel mehr sind als eine Geschichte, die uns amüsiert. 
Dafür bin ich allen dankbar, die mir die Chance geben und natürlich ganz besonders den Lesern! Ja, genau du! Du gibst mir immer wieder meine Ermunterung weiter zu schreiben und dafür kann ich nur danke sagen! =) 

Alles Liebe
Luz =) 

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5 Kommentare

  1. Ich hab die Frage auf meinem Blog ebenfalls beantwortet :). Ich würde kritisch nicht unbedingt als negativ ansehen. Kritisch heißt für mich auch, ein Buch zu hinterfragen, mich mit ihm auseinanderzusetzen. Dabei können mir Dinge positiv und negativ auffallen. Und dass nicht alles schlecht ist, weil es mir nicht gefällt, verstehe ich sehr gut. Deswegen versuche ich auch bei meinen Rezis immer zu betonen, dass ich dabei nur meine Meinung wiedergebe :).

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Hallöchen Ascari,

      natürlich hast du recht. Kritisch heißt nicht unbedingt negativ. Aber das ist mir erst hinterher aufgefallen. Es hat für mich einfach eine negative Bedeutung. Ich kann es nicht erklären und ich versteh alle, die sagen, dass kritisch auch positiv sein kann. =) Es ist nur mein persönlicher Eindruck. =)

      Alles Liebe
      Luz =)

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  2. Gut gesagt! Und der Spruch der Autorin stimmt :-) Man sollte immer versuchen zu ergründen, warum einem etwas (nicht) gefällt. Manchmal hat der Autor wirklich Blödsinn geschrieben. Aber meistens sind es Präferenzen des Lesers :-)

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    1. Hallöchen Evy,

      ich denke, dass der Autor in den seltensten Fällen Blödsinn geschrieben hat. Wir können es manchmal nur nicht verstehen, was er damit sagen will, weil er es vielleicht undeutlich ausgedrückt hat. =)

      Alles Liebe
      Luz =)

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    2. Das versuche ich mir einzureden... aber es funktioniert nicht imemr :-)

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